Stoßwellentherapie bei Schulter-, Sehnen- und Fersenschmerzen

Stoßwellentherapie am Ellenbogen im ROC Orthopädie Aschheim in München mit einem modernen Therapiegerät zur Schmerzlinderung und Regeneration.

Kurze mechanische Druckimpulse können schmerzendes Gewebe gezielt anregen. Bei der Stoßwellentherapie (ESWT) leiten wir diese Impulse von außen in die betroffene Region, etwa an Schulter, Ellenbogen, Achillessehne oder Fußsohle. Ziel ist, Schmerzen zu reduzieren, Reparaturprozesse im Gewebe zu aktivieren und Bewegungen wieder leichter zu machen, ohne zusätzliche Medikamente und ohne Operation.

Im ROC in Aschheim bei München setzen wir je nach Beschwerdebild fokussierte und radiale Verfahren ein. Fokussierte Stoßwellen wirken gezielt in tieferliegenden Strukturen wie Sehnenansätzen oder knöchernen Veränderungen. Radiale Druckwellen verteilen sich flächiger und eignen sich besonders für oberflächennahe Muskel- und Sehnenbeschwerden. Häufig kombinieren wir beide Methoden, wenn Befund und Schmerzbild dafür sprechen.

Fokussierte oder radiale Stoßwellentherapie: Was passt zu Ihrem Befund?

Nicht jede Schmerzstelle braucht dieselbe Technik. Bei einer Kalkschulter, Achillessehnenreizung oder einem hartnäckigen Fersensporn kann eine fokussierte Behandlung sinnvoll sein. Bei Triggerpunkten, muskulären Verspannungen oder flächigeren Beschwerden kommt eher die radiale Methode infrage. Welche Variante wir nutzen, entscheiden wir nach Untersuchung, Schmerzlokalisation und Gewebetiefe.

Was macht die Stoßwellentherapie aus und wann wird sie angewendet?

Minimal-invasiv

Schonendes, ambulantes Verfahren ohne große Operation

Regenerativer Ansatz

Ihre eigenen Zellen stoßen die Heilung an

Tennisarm und Golferellenbogen

Bei gereizten Sehnenansätzen am Ellenbogen können Druckimpulse die Regeneration unterstützen und Belastungsschmerzen reduzieren.

Fersensporn und Plantarfasziitis

Bei Fersenschmerz an der Fußsohle kann die Fersensporn-Behandlung mit Stoßwellen eine nicht-operative Option sein.

Weitere Einsatzmöglichkeiten der Stoßwellentherapie

Weitere mögliche Einsatzgebiete sind muskuläre Triggerpunkte, Sehnenreizungen, verzögert heilende Knochenbrüche, Knochenmarködeme und frühe Arthrosestadien. Ob das Verfahren in Ihrem Fall passt, klären wir nach Untersuchung und, falls nötig, ergänzender Diagnostik.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Die Anwendung erfolgt über einen Applikator auf der Haut. Die Intensität passen wir an Ihr Beschwerdebild an und können sie während der Sitzung jederzeit verändern. Die Druckimpulse werden in das betroffene Gewebe geleitet und lösen dort häufig den typischen, bereits bekannten Schmerz aus. Das zeigt uns, dass wir die schmerzende Struktur erreichen.

Die Impulse fördern die Durchblutung, regen schmerzlindernde Botenstoffe an und aktivieren körpereigene Reparaturprozesse. So kann sich das betroffene Gewebe besser erholen. Für Sie bedeutet das im besten Fall: weniger Schmerzen, bessere Beweglichkeit und eine schrittweise Rückkehr in Alltag, Beruf oder Sport.

Wann ist die Methode nicht geeignet?

In bestimmten Situationen ist eine Stoßwellentherapie nicht oder nur nach genauer ärztlicher Abklärung geeignet, etwa bei akuten Infektionen im Behandlungsbereich, ausgeprägten Gerinnungsstörungen, Schwangerschaft, bösartigen Tumoren im Zielgebiet oder direkt über Wachstumsfugen bei Kindern. Auch frische Verletzungen oder unklare starke Schmerzen sollten zuerst sorgfältig abgeklärt werden.

Sitzungsdauer und Anzahl der Stoßwellentherapie

Eine Sitzung dauert etwa 15 Minuten. Häufig empfehlen wir 3 bis 6 Behandlungen im Abstand von jeweils einer Woche. Wie viele Termine in Ihrem Fall sinnvoll sind, hängt von Diagnose, Beschwerdedauer und Reaktion auf die ersten Sitzungen ab. Vor Beginn erklären wir Ihnen transparent, welche Kosten voraussichtlich entstehen und ob eine Erstattung durch Ihre Versicherung möglich ist.

Zertifizierte Anwendung und Fachkunde

Die extrakorporale Stoßwellentherapie ist eine etablierte Methode bei Schmerzen am Bewegungsapparat. Im ROC wird sie nach den Standards der Fachgesellschaft DIGEST e.V. durchgeführt; die entsprechende Fachkunde ist nachgewiesen. Bei unklaren Beschwerden ergänzen wir die Untersuchung bei Bedarf durch Bildgebung, etwa offenes MRT, oder durch eine funktionelle Analyse von Haltung, Gang und Belastung.

Wenn frühe Gelenkveränderungen im Vordergrund stehen, kann auch eine weiterführende Arthrosetherapie sinnvoll sein. Für den aktiven Belastungsaufbau kann je nach Befund eine begleitende Physiotherapie im ROC unterstützen.

Häufige Fragen zur Stoßwellentherapie

Unsere Expertin für Stammzellentherapie

Unsere erfahrene Ärztin Martina Berger berät Sie persönlich dazu, ob und wie die Behandlung für Sie infrage kommt.

Wenn Sie wissen möchten, ob die Stoßwellentherapie bei Ihren Beschwerden sinnvoll ist, vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei uns in der Praxis in Aschheim bei München.


E-Mail: praxis@roc-ortho.de
Telefon: +49 89 46259930