Eine MRT-Untersuchung ist für viele Menschen mit einer engen Röhre und einem unangenehmen Gefühl verbunden. Deshalb steht Ihnen bei uns im ROC ein offenes MRT zur Verfügung. Das Gerät ist zu den Seiten hin geöffnet und bietet während der Untersuchung mehr freien Raum.

Unser Open MRT befindet sich direkt am ROC in Aschheim. Dadurch können wir die Bildgebung eng mit unserer orthopädischen Diagnostik verbinden. Ihre Beschwerden, die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung und die MRT-Aufnahmen lassen sich gemeinsam betrachten und medizinisch einordnen.
MRT-Untersuchungen bieten wir für Privatversicherte und Selbstzahlende an.
Die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, ermöglicht detaillierte Schnittbilder des Körpers. Besonders gut lassen sich damit viele Weichteilstrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Bandscheiben, Nerven und Knorpel beurteilen.
Häufige orthopädische Fragestellungen sind beispielsweise:
Nicht bei jeder Beschwerde ist ein MRT erforderlich. Wir prüfen deshalb, welche Art der Bildgebung für Ihre individuelle Fragestellung sinnvoll ist und ob unser offenes MRT dafür geeignet ist.
Mit unserem offenen MRT in Aschheim können unter anderem folgende Körperregionen untersucht werden:
Nicht jede medizinische Fragestellung lässt sich mit jedem MRT-System gleich gut beantworten. Deshalb klärt unser Team bereits vor der Terminvergabe, ob die gewünschte Untersuchung mit unserem Gerät durchgeführt werden kann.
Bei einem herkömmlichen MRT liegt die untersuchte Person meist in einer vergleichsweise engen Röhre. Unser Magnifico Open ist dagegen zu den Seiten hin geöffnet.
Das kann insbesondere hilfreich sein für:
Die gut zugängliche Untersuchungsliege und die an die jeweilige Körperregion angepassten Spulen erleichtern die Positionierung. Die offene Bauweise kann dazu beitragen, dass die Untersuchung als weniger beengend empfunden wird.
Wie eine MRT persönlich erlebt wird, ist jedoch individuell. Wenn Sie unter ausgeprägter Platzangst leiden, sprechen Sie unser Team bitte bereits bei der Terminvereinbarung darauf an.
Die Magnetresonanztomographie arbeitet mit einem starken Magnetfeld und elektromagnetischen Hochfrequenzfeldern. Anders als beim Röntgen oder bei einer Computertomographie wird dabei keine ionisierende Röntgenstrahlung eingesetzt. Während der Untersuchung entstehen Schnittbilder der jeweiligen Körperregion. Diese können anschließend in unterschiedlichen Ebenen betrachtet und ärztlich ausgewertet werden. Auch wenn keine Röntgenstrahlung verwendet wird, müssen bestimmte Sicherheitsvoraussetzungen beachtet werden. Implantate, elektronische Geräte und Metallteile im oder am Körper müssen deshalb vor der Untersuchung sorgfältig abgeklärt werden.
Vor der Untersuchung klären wir mit Ihnen, welche Körperregion untersucht werden soll und ob Implantate, frühere Operationen oder andere medizinische Besonderheiten berücksichtigt werden müssen.
Bitte bringen Sie vorhandene MRT-, CT- oder Röntgenaufnahmen, Arztberichte, Operationsberichte, Implantatausweise und eine aktuelle Medikamentenliste mit. So können wir bestehende Befunde bei der Planung und Auswertung berücksichtigen.
Vor dem Betreten des MRT-Raums müssen metallische und elektronische Gegenstände abgelegt werden. Dazu zählen beispielsweise Schmuck, Uhren, Hörgeräte, Schlüssel, Mobiltelefone und Kleidung mit größeren Metallteilen. Anschließend positioniert Sie unser Team auf der Untersuchungsliege. Die benötigte Untersuchungsspule wird passend zur jeweiligen Körperregion angebracht. Während der Aufnahme sollten Sie möglichst ruhig liegen, damit gut beurteilbare Bilder entstehen. Abhängig von der Körperregion und der medizinischen Fragestellung dauert die Untersuchung gewöhnlich etwa 20 bis 30 Minuten. In einzelnen Fällen kann die Untersuchungsdauer davon abweichen. Nach der Untersuchung werden die Aufnahmen ärztlich ausgewertet. Unser Team informiert Sie darüber, wann und auf welchem Weg Sie Ihren Befund und Ihre Bilder erhalten.
Ein MRT-Termin kann für Menschen mit Klaustrophobie (umgangssprachlich Platzangst) zur Belastung werden. Besonders die enge Röhre eines klassischen MRT löst bei manchen Patientinnen und Patienten starke Unruhe aus. Einige haben frühere Untersuchungen deshalb nur mit großer Anspannung erlebt oder sogar abbrechen müssen.
Unser offenes MRT im ROC bietet mehr Freiraum und kann die Untersuchung dadurch angenehmer machen. Wenn Sie bereits wissen, dass Ihnen enge Räume Probleme bereiten oder Sie eine MRT-Untersuchung in der Vergangenheit wegen Platzangst abgebrochen haben, sprechen Sie das bitte schon bei der Terminvereinbarung an. Das Team kann den Ablauf vorab mit Ihnen besprechen und auf Ihre Situation eingehen.
Auch Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen können das längere Liegen erschweren. Vor der Aufnahme wird deshalb geklärt, welche Lagerung für die untersuchte Körperregion notwendig ist und welche Position Sie möglichst gut einhalten können. Ruhiges Liegen ist wichtig, damit die Aufnahmen gut ausgewertet werden können.
Die offene Bauweise kann auch Kindern die MRT-Untersuchung erleichtern. Nach entsprechender Sicherheitsprüfung kann ein Elternteil während der Untersuchung mit im Raum bleiben. Auf Wunsch spielen wir Musik oder ein Hörspiel ab. Unser Team erklärt den Ablauf verständlich und nimmt sich Zeit, damit Ihr Kind weiß, was während der Untersuchung passiert. Für gut beurteilbare Aufnahmen ist es wichtig, dass das Kind während der Untersuchung möglichst ruhig liegen kann. Ob die Untersuchung voraussichtlich möglich ist, besprechen wir vorab gemeinsam mit Ihnen.
Auch nach einer Operation mit Metallimplantaten kann eine MRT-Untersuchung grundsätzlich möglich sein. Ob das Implantat für eine MRT geeignet ist und ob in der betroffenen Körperregion eine ausreichende Bildqualität erreicht werden kann, muss immer individuell geprüft werden. Metall kann zu Bildstörungen führen und die Beurteilbarkeit der angrenzenden Strukturen einschränken. Wie stark diese sogenannten Artefakte ausfallen, hängt unter anderem vom Material, der Lage des Implantats und der untersuchten Region ab. Bitte teilen Sie uns bereits bei der Terminvereinbarung mit, welche Operation durchgeführt wurde. Bringen Sie vorhandene Implantatausweise und Operationsberichte zur Untersuchung mit.
Ob eine MRT-Untersuchung mit einem Implantat oder medizinischen Gerät möglich ist, hängt vom jeweiligen Modell, den verwendeten Komponenten und der geplanten Untersuchung ab.
Bitte informieren Sie uns bereits bei der Terminvereinbarung über:
Bringen Sie vorhandene Implantatausweise und Operationsberichte mit. Ohne eindeutige Angaben zum Implantat kann die erforderliche Sicherheitsprüfung möglicherweise nicht durchgeführt werden.
Der Abstand zwischen den Spulen unseres offenen MRT beträgt etwa 80 Zentimeter. Bei einem sehr großen Körperumfang kann die Untersuchung deshalb möglicherweise nicht durchgeführt werden.
Wenn Sie unsicher sind, ob unser Gerät für Sie geeignet ist, sprechen Sie uns bitte bereits bei der Terminanfrage darauf an. Unser MRT-Team klärt die Voraussetzungen gerne vorab mit Ihnen.
ROC Ortho
Privatpraxis für Orthopädie
St.-Emmeram-Str. 5
85609 Aschheim
E-Mail: praxis@roc-ortho.de
Telefon: +49 89 46259930
Öffnungszeiten
| Montag | 07:30 – 18 Uhr |
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| Freitag | 07:30 – 15 Uhr |

Lesen Sie hier die Geschichte wie das 17 Tonnen schwere MRT-Gerät ins ROC eingezogen ist: Zum Blogbeitrag.
Haus- und Facharztpraxen können ihre Patientinnen und Patienten zur MRT-Untersuchung an unser Open MRT in Aschheim überweisen. Für eine gezielte Untersuchungsplanung bitten wir um eine eindeutige klinische Fragestellung sowie um relevante Vorbefunde, Operationsberichte und Angaben zu vorhandenen Implantaten. Die Befunde und Aufnahmen werden der überweisenden Praxis unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Voraussetzungen zur Verfügung gestellt. Informationen zur Terminvergabe und zum organisatorischen Ablauf erhalten Sie direkt beim Open MRT Aschheim.