Ratgeber | 29. September 2026

Osteoporose vorbeugen: Stärken Sie Ihre Knochen

Osteoporose entwickelt sich häufig über viele Jahre, ohne zunächst eindeutige Beschwerden zu verursachen. Genau das macht die Erkrankung tückisch: Eine abnehmende Knochenfestigkeit selbst tut normalerweise nicht weh. Bei manchen Betroffenen wird die Osteoporose deshalb erst entdeckt, nachdem bereits ein Knochenbruch aufgetreten ist.

Typische Fragen sind dann:

  • Wie kann ich Osteoporose vorbeugen?
  • Ab wann sollte ich meine Knochendichte messen lassen?
  • Welche Symptome deuten auf Osteoporose hin?
  • Wie wichtig sind Calcium und Vitamin D?
  • Welcher Sport stärkt die Knochen?
  • Wer hat ein erhöhtes Osteoporose-Risiko?
  • Was kann ich selbst für meine Knochengesundheit tun?

Gerade deshalb beginnt eine wirksame Osteoporose-Prävention möglichst früh.

Im ROC Regenerativen Centrum in Aschheim bei München betrachten wir Knochengesundheit nicht ausschließlich über einen einzelnen Messwert. Knochenfestigkeit, Muskelkraft, Gleichgewicht, Sturzrisiko, Ernährung, Hormone, Begleiterkrankungen und bestimmte Medikamente können gemeinsam beeinflussen, wie hoch das persönliche Frakturrisiko ist.

Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie Osteoporose vorbeugen können, welche Risikofaktoren wichtig sind, wann ein Osteoporose-Test beziehungsweise eine Knochendichtemessung sinnvoll sein kann und welche Rolle Bewegung, Ernährung, Vitamin D, Calcium und Krafttraining spielen. Eine wichtige Grundlage dafür bildet die DVO-Leitlinie 2023 zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose. Die Leitlinie beurteilt das Frakturrisiko ausdrücklich nicht allein anhand der Knochendichte, sondern berücksichtigt weitere klinische Risikofaktoren.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, bei der Knochenfestigkeit und Knochenstruktur so verändert sein können, dass das Risiko für Knochenbrüche steigt. Umgangssprachlich wird Osteoporose häufig als „Knochenschwund“ bezeichnet. Dieser Begriff beschreibt jedoch nur einen Teil der Erkrankung.

Ein gesunder Knochen ist kein starres Material. Knochengewebe wird kontinuierlich umgebaut. Alte beziehungsweise beschädigte Knochenanteile werden abgebaut und durch neues Gewebe ersetzt. Auf diese Weise kann sich das Skelett an Belastungen anpassen und kleinere strukturelle Schäden reparieren. Bei Osteoporose gerät dieses Gleichgewicht ungünstig aus der Balance.

Dabei können sich unter anderem verändern:

  • Knochenmasse,
  • Mikroarchitektur des Knochens,
  • Struktur der Knochenbälkchen,
  • Dicke und Stabilität der äußeren Knochenschicht,
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastungen.

Der Knochen wird dadurch anfälliger für Frakturen.

Osteoporose bedeutet nicht nur niedrige Knochendichte

Eine niedrige Knochendichte ist ein wichtiger Risikofaktor für osteoporotische Frakturen. Sie erklärt das individuelle Bruchrisiko jedoch nicht vollständig. Zwei Menschen mit ähnlichen Werten bei einer Knochendichtemessung können ein unterschiedlich hohes Frakturrisiko haben.

Zusätzlich relevant sind beispielsweise:

  • Lebensalter,
  • bereits erlittene Knochenbrüche,
  • Sturzneigung,
  • Muskelkraft,
  • bestimmte Medikamente,
  • Begleiterkrankungen,
  • Körpergewicht,
  • familiäre Risikofaktoren.

Systemische Glukokortikoide zählen beispielsweise zu den in der aktuellen DVO-Leitlinie berücksichtigten Risikofaktoren für osteoporotische Frakturen. Deshalb reicht die Frage „Wie hoch ist meine Knochendichte?“ für eine umfassende Osteoporose-Diagnostik nicht aus. Die wichtigere Frage lautet: “Wie hoch ist mein tatsächliches Risiko, in den kommenden Jahren eine osteoporotische Fraktur zu erleiden?”

Welche Knochen brechen bei Osteoporose besonders häufig?

Osteoporose kann grundsätzlich das gesamte Skelett betreffen. Besonders relevant sind jedoch Frakturen an:

  • Wirbelkörpern,
  • Hüfte beziehungsweise Oberschenkelhals,
  • Unterarm und Handgelenk,
  • Oberarm.

Besonders Wirbelkörperfrakturen können unbemerkt bleiben. Nicht jeder Wirbelkörperbruch verursacht einen plötzlich starken Schmerz. Manchmal fällt erst im Verlauf auf, dass sich Haltung und Körpergröße verändert haben.

Kann man Osteoporose vorbeugen?

Nicht jeder Risikofaktor für Osteoporose lässt sich beeinflussen. Alter, genetische Veranlagung oder bestimmte Vorerkrankungen können wir beispielsweise nicht verändern. Andere Faktoren lassen sich jedoch gezielt beeinflussen.

Zur Osteoporose-Prävention gehören insbesondere:

  • regelmäßige körperliche Aktivität,
  • Krafttraining,
  • ausreichende Calciumversorgung,
  • ausreichende Vitamin-D-Versorgung,
  • ausreichende Eiweißzufuhr,
  • Vermeidung von Untergewicht,
  • Erhalt von Muskelkraft,
  • Gleichgewichts- und Koordinationstraining,
  • Reduktion des Sturzrisikos,
  • Überprüfung osteoporoserelevanter Medikamente und Erkrankungen.

Die DVO-Leitlinie empfiehlt körperliche Aktivität ausdrücklich mit dem Ziel, Muskelkraft, Gleichgewicht, Koordination und Reaktionsfähigkeit zu verbessern.

Osteoporose vorbeugen durch Bewegung

Wer Angst vor Osteoporose oder Knochenbrüchen hat, neigt verständlicherweise manchmal dazu, sich weniger zu bewegen. Langfristig kann ausgeprägte Inaktivität jedoch genau das Gegenteil dessen bewirken, was für Knochen und Muskeln sinnvoll ist. Knochen reagieren auf mechanische Belastung. Muskelzüge sowie Druck- und Zugkräfte sind Reize, an die sich Knochengewebe anpassen kann. Gleichzeitig verbessert Bewegung die Muskelkraft und damit einen wichtigen Schutzfaktor gegen Stürze.

Deshalb gilt grundsätzlich: Knochen brauchen angemessene Belastung – nicht dauerhafte Schonung.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Person mit Osteoporose springen, schwere Gewichte heben oder ein intensives Trainingsprogramm beginnen sollte. Training muss an Alter, Frakturrisiko, Fitness, Vorerkrankungen und gegebenenfalls bereits bestehende Wirbelkörperfrakturen angepasst werden.

Welcher Sport ist gut bei Osteoporose?

Bei der Osteoporose-Prävention erfüllen verschiedene Trainingsformen unterschiedliche Aufgaben. Besonders sinnvoll ist häufig eine Kombination.

Krafttraining für Knochen und Muskeln

Krafttraining ist ein wichtiger Bestandteil der Osteoporose-Prävention. Durch Widerstandstraining werden Muskeln gefordert. Die dabei entstehenden Kräfte wirken auch auf das Skelett. Trainiert werden sollten – angepasst an die individuelle Situation – insbesondere:

  • Beinmuskulatur,
  • Hüftmuskulatur,
  • Rückenmuskulatur,
  • Rumpfmuskulatur,
  • Schultergürtel.

Kräftige Muskeln unterstützen nicht nur den Knochenstoffwechsel. Sie helfen auch dabei, sicherer aufzustehen, Treppen zu bewältigen und bei einem Stolpern schneller zu reagieren.

Gewichtsbelastende Bewegung bei Osteoporose

Auch Aktivitäten, bei denen das eigene Körpergewicht getragen wird, können für die Knochengesundheit sinnvoll sein. Dazu zählen beispielsweise:

  • Gehen,
  • zügiges Walking,
  • Wandern,
  • Treppensteigen,
  • Tanzen.

Je nach Fitness und individuellem Frakturrisiko können auch höhere Belastungsreize Bestandteil eines Trainingsprogramms sein. Radfahren und Schwimmen sind hervorragende Ausdauersportarten und können insbesondere bei Gelenkbeschwerden sinnvoll sein. Aufgrund der geringeren Gewichtsbelastung des Skeletts setzen sie jedoch andere mechanische Reize als beispielsweise Gehen oder Krafttraining. Das bedeutet nicht, dass Schwimmen oder Radfahren bei Osteoporose „schlecht“ sind. Für die Knochenprävention sollten sie lediglich nicht unbedingt die einzigen Bewegungsformen bleiben.

Gleichgewichtstraining zur Sturzprävention

Bei Osteoporose geht es nicht nur darum, den Knochen möglichst stabil zu halten. Ebenso wichtig ist es, Stürze zu vermeiden. Ein kräftiger Knochen, der nicht stürzt, bricht seltener als ein vergleichbar belastbarer Knochen bei wiederholten Stürzen. Gleichgewicht und Koordination gehören deshalb zur Osteoporose-Prävention. Mögliche Übungen sind beispielsweise:

  • Einbeinstand,
  • Tandemstand,
  • kontrolliertes Aufstehen und Hinsetzen,
  • Gleichgewichtsübungen auf unterschiedlichen Untergründen,
  • Koordinationsübungen,
  • gezieltes Gangtraining.

Die DVO empfiehlt ab dem 70. Lebensjahr eine jährliche Sturzanamnese. Nach einem Sturz ist eine entsprechende Abklärung unabhängig vom Alter relevant.

Osteoporose-Übungen: Was sollte individuell angepasst werden?

Ein allgemeines Trainingsprogramm aus dem Internet passt nicht zu jeder Patientin und jedem Patienten. Besondere Vorsicht kann beispielsweise erforderlich sein bei:

  • bereits bestehenden Wirbelkörperfrakturen,
  • ausgeprägter Osteoporose,
  • wiederholten Stürzen,
  • deutlicher Gleichgewichtsstörung,
  • starken Rückenschmerzen,
  • Hüft- oder Kniearthrose,
  • neurologischen Erkrankungen,
  • längerer körperlicher Inaktivität.

Dann sollte zunächst geklärt werden, welche Bewegungen sicher und sinnvoll sind. Bei ROC Ortho in Aschheim können wir den Bewegungsapparat orthopädisch beurteilen und bei Bedarf gemeinsam mit der Physiotherapie einen passenden Belastungsaufbau planen. Informationen finden Sie unter ROC Ortho und ROC Physio.

Osteoporose und Ernährung: Was brauchen gesunde Knochen?

Eine knochengesunde Ernährung beginnt nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln. Idealerweise werden benötigte Nährstoffe zunächst über eine ausgewogene Ernährung aufgenommen. Für die Knochengesundheit spielen insbesondere eine Rolle:

  • Calcium,
  • Vitamin D,
  • Eiweiß,
  • ausreichende Energiezufuhr,
  • weitere Vitamine und Mineralstoffe.

Gleichzeitig sollte Osteoporose-Prävention nicht auf einzelne „Superfoods“ reduziert werden. Entscheidend ist die langfristige Versorgung.

Calcium bei Osteoporose: Wie viel ist sinnvoll?

Calcium ist ein wesentlicher Mineralstoff des Knochens. Die DVO-Leitlinie empfiehlt eine tägliche Gesamtzufuhr von 1.000 mg Calcium. Gemeint ist dabei die gesamte Aufnahme über Ernährung und – falls erforderlich – ergänzende Präparate. Calciumreiche Lebensmittel sind beispielsweise:

  • Milch und Milchprodukte,
  • calciumreiches Mineralwasser,
  • bestimmte grüne Gemüsesorten,
  • Hülsenfrüchte,
  • Nüsse und Samen,
  • calciumangereicherte Lebensmittel.

Ob zusätzlich Calciumtabletten notwendig sind, hängt davon ab, wie viel Calcium bereits über die Ernährung aufgenommen wird. Mehr ist dabei nicht automatisch besser.

Calciumtabletten bei Osteoporose: Nicht pauschal supplementieren

Wer Osteoporose vorbeugen möchte, muss nicht automatisch Calciumtabletten einnehmen. Wenn die benötigte Menge bereits über die Ernährung erreicht wird, kann eine zusätzliche Supplementierung unnötig sein. Bei bestimmten Erkrankungen ist besondere Vorsicht notwendig. Die DVO nennt unter anderem Nierensteine und bestimmte Störungen des Calciumstoffwechsels als Situationen, in denen allgemeine Empfehlungen individuell angepasst werden müssen. Deshalb empfehlen wir nicht, hoch dosierte Calciumpräparate allein aufgrund der Sorge vor Osteoporose einzunehmen.

Vitamin D und Osteoporose

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für den Calciumstoffwechsel und die Muskelfunktion. Ein Teil des Vitamin-D-Bedarfs kann über die körpereigene Bildung in der Haut durch Sonnenlicht gedeckt werden. Gleichzeitig ist die Versorgung von verschiedenen Faktoren abhängig, beispielsweise Alter, Jahreszeit, Sonnenexposition und individueller Gesundheit. Die DVO nennt eine Mindestzufuhr von 800 I.E. Vitamin D pro Tag über Ernährung beziehungsweise – vor dem 70. Lebensjahr – auch über ausreichende Sonnenlichtexposition. Wenn eine ausreichende Versorgung dadurch nicht gewährleistet ist, können Supplemente erforderlich sein. Das bedeutet jedoch nicht: „Jeder Mensch sollte vorsorglich möglichst viel Vitamin D einnehmen.“ Auch Vitamin D sollte bedarfsgerecht eingesetzt werden.

Wie viel Vitamin D bei Osteoporose?

Bei einer notwendigen Supplementierung nennt die DVO eine übliche Tagesdosis von 800 I.E. Cholecalciferol. Die Leitlinie empfiehlt außerdem, ohne besondere medizinische Begründung Dosierungen von 2.000 bis 4.000 I.E. pro Tag nicht zu überschreiten.

Die konkrete Dosis kann jedoch individuell abweichen. Das gilt beispielsweise bei nachgewiesenem Mangel oder bestimmten Erkrankungen. Deshalb sollten hoch dosierte Vitamin-D-Präparate nicht dauerhaft ohne medizinische Indikation eingenommen werden.

Eiweiß für Knochen und Muskelkraft

Protein wird bei Osteoporose häufig unterschätzt. Dabei braucht nicht nur die Muskulatur Eiweiß. Auch der Knochen enthält eine organische Matrix, deren Aufbau eng mit der allgemeinen Nährstoffversorgung zusammenhängt. Besonders im höheren Lebensalter ist eine ausreichende Proteinzufuhr wichtig, weil Muskelabbau gleichzeitig das Sturzrisiko erhöhen kann. Die DVO empfiehlt Menschen mit erhöhtem Frakturrisiko ab 65 Jahren eine eiweißreiche Ernährung mit mindestens 1,0 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Gute Eiweißquellen sind beispielsweise:

  • Milchprodukte,
  • Eier,
  • Fisch,
  • Fleisch,
  • Hülsenfrüchte,
  • Tofu und andere Sojaprodukte,
  • Kombinationen verschiedener pflanzlicher Proteinquellen.

Bei relevanten Nierenerkrankungen sollte die geeignete Eiweißzufuhr individuell ärztlich abgestimmt werden.

Welche Nährstoffe sind für die Knochengesundheit wichtig?

NährstoffBedeutungMögliche Quellen
Calciumwichtiger Mineralstoff für die KnochenstrukturMilchprodukte, calciumreiches Mineralwasser, grünes Gemüse, Nüsse und Samen
Vitamin Dwichtig für Calciumstoffwechsel und Muskelfunktionkörpereigene Bildung durch Sonnenlicht, wenige Lebensmittel, bei Bedarf Supplemente
Eiweißwichtig für Muskulatur und KnochenmatrixMilchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte
Weitere Mikronährstoffeverschiedene Vitamine und Mineralstoffe sind an Knochen- und Muskelstoffwechsel beteiligtabwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen

Brauche ich Nahrungsergänzungsmittel zur Osteoporose-Prävention?

Nicht automatisch. Supplemente sind vor allem dann sinnvoll, wenn die Versorgung über Ernährung beziehungsweise Sonnenlichtexposition nicht ausreichend ist oder ein medizinisch relevanter Mangel beziehungsweise Mehrbedarf besteht. Eine sinnvolle Reihenfolge lautet deshalb: Ernährung prüfen → individuelle Risikofaktoren berücksichtigen → bei Bedarf Laborwerte bestimmen → gezielt ergänzen. Nicht: möglichst viele Präparate vorsorglich einnehmen. Gerade bei Osteoporose ist dieser Unterschied wichtig, weil Knochengesundheit nicht durch einen einzelnen Vitamin- oder Mineralstoffwert bestimmt wird.

Osteoporose vorbeugen: Bewegung, Ernährung und Sturzprävention gehören zusammen

Die wirksamste Prävention entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme. Krafttraining ohne ausreichende Ernährung ist ebenso unvollständig wie Calcium ohne Bewegung oder eine gute Knochendichte bei gleichzeitig hohem Sturzrisiko.

Für die Knochengesundheit greifen mehrere Bereiche ineinander:

  • Knochenfestigkeit,
  • Muskelkraft,
  • Gleichgewicht,
  • Ernährung,
  • Vitamin-D- und Calciumversorgung,
  • Körpergewicht,
  • Begleiterkrankungen,
  • Medikamente,
  • individuelles Sturzrisiko.

Genau deshalb betrachtet auch die aktuelle DVO-Leitlinie Osteoporose nicht als reine „Knochendichte-Erkrankung“. Die Basisdiagnostik umfasst neben der Osteodensitometrie unter anderem Anamnese, klinischen Befund, Frakturrisiken und bei entsprechender Indikation weitere Untersuchungen.

Osteoporose-Ursachen: Wer hat ein erhöhtes Risiko?

Osteoporose entsteht meist nicht durch eine einzelne Ursache. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen und beeinflussen Knochenstoffwechsel, Muskelkraft und Frakturrisiko über Jahre. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören Alter, bereits erlittene Knochenbrüche, familiäre Belastung, bestimmte Erkrankungen und Medikamente. Auch hormonelle Veränderungen, Untergewicht, Rauchen, hoher Alkoholkonsum und eingeschränkte körperliche Aktivität können eine Rolle spielen. Frauen entwickeln insbesondere nach der Menopause häufiger eine Osteoporose. Der sinkende Östrogenspiegel verändert den Knochenstoffwechsel und kann den Knochenabbau beschleunigen.

Osteoporose betrifft jedoch keineswegs nur Frauen. Auch Männer können eine relevante Verminderung der Knochenfestigkeit entwickeln – beispielsweise bei höherem Lebensalter, Hormonmangel, bestimmten Erkrankungen oder langjähriger Medikamenteneinnahme.

Welche Risikofaktoren sprechen für eine Osteoporose-Abklärung?

Die DVO-Leitlinie empfiehlt bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab 50 Jahren eine Osteoporose-Basisdiagnostik, wenn eine medizinisch relevante Risikokonstellation vorliegt. Die Entscheidung richtet sich dabei nicht nach einem einzigen Grenzwert, sondern nach dem individuellen Frakturrisiko. Besonders relevant können unter anderem sein:

  • bereits erlittene Wirbelkörper-, Hüft-, Becken-, Oberarm- oder Unterarmfrakturen,
  • Knochenbrüche nach vergleichsweise geringer Belastung,
  • Hüftfraktur bei Mutter oder Vater,
  • langfristige Einnahme systemischer Glukokortikoide,
  • deutliches Untergewicht,
  • Rauchen,
  • hoher Alkoholkonsum,
  • wiederholte Stürze,
  • reduzierte Muskelkraft oder Gangunsicherheit,
  • Diabetes mellitus,
  • chronische Nierenerkrankungen,
  • bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen und Zustand nach bariatrischen Operationen,
  • bestimmte hormonelle Erkrankungen,
  • bestimmte Krebstherapien,
  • längerfristige Einnahme bestimmter Medikamente.

Die DVO berücksichtigt beispielsweise systemische Glukokortikoide ausdrücklich als relevanten Frakturrisikofaktor. Auch die Dosis und Dauer der Behandlung spielen dabei eine Rolle.

Familiäre Osteoporose: Welche Rolle spielen die Gene?

Auch die Familiengeschichte kann Hinweise auf das persönliche Osteoporose-Risiko liefern. Besonders relevant ist eine Hüftfraktur bei Mutter oder Vater. Die DVO berücksichtigt diesen Faktor ausdrücklich bei der Einschätzung des Frakturrisikos. Wenn nahe Angehörige bereits osteoporotische Frakturen erlitten haben, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie ebenfalls Osteoporose entwickeln. Die Information gehört jedoch in eine strukturierte Risikoanamnese.

Untergewicht und Osteoporose

Ein sehr niedriges Körpergewicht kann ebenfalls mit einem erhöhten Frakturrisiko verbunden sein. Mögliche Gründe sind unter anderem:

  • geringere mechanische Belastung des Skeletts,
  • reduzierte Muskelmasse,
  • unzureichende Energie- und Nährstoffzufuhr,
  • hormonelle Veränderungen.

Besonders relevant kann dies bei länger bestehendem Untergewicht, Essstörungen oder ausgeprägtem Gewichtsverlust sein. Auch hier gilt: Nicht der einzelne BMI-Wert entscheidet über die Diagnose. Entscheidend ist das gesamte Risikoprofil.

Rauchen und Alkohol als Osteoporose-Risikofaktoren

Rauchen gehört zu den beeinflussbaren Faktoren, die mit einem erhöhten Frakturrisiko verbunden sind. Auch hoher Alkoholkonsum kann das Risiko erhöhen – unter anderem über Knochenstoffwechsel, Muskelkraft, Gleichgewicht und Sturzneigung. Die DVO führt sowohl aktuelles Rauchen als auch hohen Alkoholkonsum unter den relevanten Risikofaktoren beziehungsweise Risikoindikatoren auf. Osteoporose-Prävention bedeutet deshalb nicht nur Calcium und Vitamin D. Auch Lebensstil und Sturzprävention gehören dazu.

Erkrankungen, die Osteoporose begünstigen können

Bei einer Osteoporose sollte insbesondere dann nach weiteren Ursachen gesucht werden, wenn sie ungewöhnlich früh auftritt oder nicht ausreichend durch Alter und typische Risikofaktoren erklärt werden kann. Mögliche Begleiterkrankungen sind beispielsweise:

  • Hyperparathyreoidismus,
  • bestimmte Schilddrüsenerkrankungen,
  • Hypogonadismus,
  • Diabetes mellitus,
  • chronische Nierenerkrankungen,
  • chronisch-entzündliche Erkrankungen,
  • rheumatoide Arthritis,
  • chronische Darmerkrankungen,
  • Zöliakie,
  • bestimmte Tumorerkrankungen.

Nicht jede dieser Erkrankungen führt zwangsläufig zu Osteoporose. Sie können das individuelle Risiko jedoch beeinflussen und bei entsprechender Vorgeschichte Anlass für eine weiterführende Diagnostik sein.

Osteoporose-Symptome: Warum die Erkrankung häufig spät erkannt wird

Osteoporose selbst verursacht häufig lange keine eindeutigen Beschwerden. Deshalb wird die Erkrankung manchmal erst entdeckt, nachdem bereits ein osteoporosetypischer Knochenbruch aufgetreten ist. Der Knochen wird nicht automatisch schmerzhaft, nur weil seine Dichte oder Festigkeit abnimmt. Beschwerden entstehen häufig durch Frakturen oder deren Folgen.

Welche Symptome können auf Osteoporose hinweisen?

Mögliche Warnzeichen sind:

  • Knochenbruch nach einem vergleichsweise leichten Sturz,
  • neu auftretende starke Rückenschmerzen,
  • bekannte Wirbelkörperfrakturen,
  • zunehmender Größenverlust,
  • neu auftretende Rundrückenbildung,
  • veränderte Körperhaltung,
  • wiederholte Stürze.

Gerade Wirbelkörperfrakturen können teilweise unbemerkt bleiben. In solchen Fällen können Größenverlust oder eine zunehmende Krümmung der Wirbelsäule erste Hinweise sein.

Knochenbruch nach geringem Trauma: Ein wichtiges Warnsignal

Besonders ernst nehmen sollte man Knochenbrüche, die bei einer Belastung entstehen, bei der ein gesunder Knochen normalerweise nicht brechen würde. Dazu kann beispielsweise ein Sturz aus dem Stand gehören. Eine solche Fraktur kann ein Hinweis auf verminderte Knochenfestigkeit sein. Die DVO berücksichtigt Frakturen ausdrücklich bei der Entscheidung, ob eine Osteoporose-Basisdiagnostik sinnvoll ist. Bei postmenopausalen Frauen und Männern im höheren Lebensalter können verschiedene vorausgegangene Frakturtypen wichtige Risikoindikatoren darstellen.

Osteoporose-Test: Wie wird Osteoporose festgestellt?

Wenn der Verdacht auf Osteoporose besteht, reicht ein einzelner Test nicht immer aus. Die DVO beschreibt eine Osteoporose-Basisdiagnostik aus mehreren Bausteinen:

  1. Anamnese mit Erfassung von Frakturrisikofaktoren,
  2. klinische Untersuchung,
  3. DXA-Knochendichtemessung,
  4. Basislabor,
  5. bei entsprechenden Hinweisen zusätzliche Bildgebung zur Suche nach Wirbelkörperfrakturen. 

Die Knochendichtemessung ist damit ein zentraler Bestandteil – aber nicht die gesamte Osteoporose-Diagnostik.

Knochendichtemessung: Der wichtigste Osteoporose-Test?

Wenn Patientinnen und Patienten nach einem „Osteoporose-Test“ fragen, meinen sie häufig die DXA-Knochendichtemessung. Bei dieser Untersuchung wird die Knochenmineraldichte typischerweise an Hüfte und Lendenwirbelsäule bestimmt. Die DVO führt die DXA-Messung an Lendenwirbelsäule und Hüfte als Bestandteil der Basisdiagnostik auf. Das Ergebnis hilft dabei, die Knochenfestigkeit beziehungsweise das Frakturrisiko besser einzuschätzen. Es darf jedoch nicht isoliert interpretiert werden.

Osteoporose-Diagnostik: Warum Laborwerte wichtig sein können

Eine Knochendichtemessung zeigt, wie hoch die Knochenmineraldichte ist. Sie erklärt jedoch nicht automatisch, warum sie vermindert ist. Deshalb gehört bei entsprechender Indikation auch ein Basislabor zur Osteoporose-Diagnostik. Die DVO nennt dieses ausdrücklich als Bestandteil der empfohlenen Basisdiagnostik. Laboruntersuchungen können unter anderem Hinweise auf Erkrankungen liefern, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen. Welche Werte tatsächlich sinnvoll sind, richtet sich nach Vorgeschichte und Befund.

Osteoporose beim Mann: Warum die Ursachenabklärung besonders wichtig sein kann

Gerade wenn Osteoporose bei einem jüngeren Mann auftritt oder das Ausmaß nicht zum Alter passt, sollte nach möglichen sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu können beispielsweise gehören:

  • Hormonmangel,
  • Medikamente,
  • chronische Nierenerkrankungen,
  • entzündliche Erkrankungen,
  • Erkrankungen des Verdauungssystems,
  • bestimmte Tumortherapien.

Das bedeutet nicht, dass bei jedem Mann automatisch ein umfassender Hormon- und Laborkatalog notwendig ist. Die Diagnostik sollte sich gezielt aus Anamnese und Befund ergeben.

Wechseljahre und Osteoporose

Mit der Menopause verändert sich der weibliche Hormonhaushalt deutlich. Insbesondere der Rückgang der Östrogenproduktion beeinflusst den Knochenstoffwechsel und kann den Knochenabbau beschleunigen. Deshalb steigt das Osteoporose-Risiko nach den Wechseljahren. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Frau nach der Menopause automatisch Osteoporose entwickelt. Das tatsächliche Frakturrisiko hängt zusätzlich von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise:

  • Alter,
  • familiäre Belastung,
  • Körpergewicht,
  • Muskelkraft,
  • frühere Frakturen,
  • Medikamente,
  • Begleiterkrankungen,
  • Zeitpunkt der Menopause.

Die International Osteoporosis Foundation nennt insbesondere eine frühe Menopause als relevanten Risikofaktor für spätere Osteoporose beziehungsweise Frakturen.

Frühe Menopause und Osteoporose-Risiko

Beginnt die Menopause vergleichsweise früh, fehlt der knochenschützende Einfluss von Östrogen über einen längeren Lebensabschnitt. Deshalb kann eine frühe Menopause bei der Beurteilung des persönlichen Frakturrisikos relevant sein. Auch längere Phasen mit ausbleibender Menstruation, beispielsweise im Zusammenhang mit starkem Untergewicht oder bestimmten Erkrankungen, können für die Knochengesundheit von Bedeutung sein. Bei entsprechenden Risikokonstellationen lohnt sich deshalb eine gezielte ärztliche Beratung.

Sturzrisiko bei Osteoporose: Diese Faktoren sollten Sie prüfen

Ein sinnvoller erster Schritt ist ein ehrlicher Blick auf den Alltag. Achten Sie beispielsweise auf folgende Punkte:

  • Gibt es lose Teppiche oder Stolperkanten in der Wohnung?
  • Ist der Weg ins Bad nachts ausreichend beleuchtet?
  • Sind Treppen gut sichtbar und mit einem sicheren Handlauf ausgestattet?
  • Tragen Sie Schuhe, in denen Sie sich stabil fühlen?
  • Ist Ihre Brillenstärke noch aktuell?
  • Treten Schwindel oder Unsicherheit beim Aufstehen auf?
  • Haben Sie innerhalb des vergangenen Jahres bereits einen oder mehrere Stürze erlebt?
  • Fühlen Sie sich beim Treppensteigen unsicher?
  • Fällt das Aufstehen aus einem Stuhl zunehmend schwer?
  • Nehmen Sie Medikamente ein, die Müdigkeit, Blutdruckabfall oder Schwindel begünstigen können?

Ein einzelner Punkt bedeutet nicht automatisch ein hohes Sturzrisiko. Treffen mehrere Faktoren zusammen, lohnt sich jedoch eine gezielte Abklärung.

Gleichgewichtstraining bei Osteoporose

Balance lässt sich trainieren. Geeignet sein können – abhängig vom individuellen Leistungsniveau – beispielsweise:

  • Einbeinstand,
  • Tandemstand,
  • kontrolliertes Aufstehen und Hinsetzen,
  • Richtungswechsel,
  • Gehen auf unterschiedlichen Untergründen,
  • koordinative Übungen,
  • angeleitetes Gleichgewichtstraining.

Bei bereits aufgetretenen Stürzen, deutlicher Gangunsicherheit oder bekannten osteoporotischen Frakturen sollte das Training an die persönliche Situation angepasst werden. Gerade bei höherem Sturzrisiko kann eine fachlich angeleitete Physiotherapie sinnvoll sein.

Welche Medikamente gibt es gegen Osteoporose?

Grundsätzlich lassen sich verschiedene Wirkprinzipien unterscheiden.

Berücksichtigt werden unter anderem:

  • bereits erlittene Frakturen,
  • Höhe des Frakturrisikos,
  • Alter,
  • Knochendichte,
  • Nierenfunktion,
  • Begleiterkrankungen,
  • Vortherapien,
  • mögliche Nebenwirkungen,
  • individuelle Therapievoraussetzungen.

Osteoporose-Spritze: Welche Medikamente sind gemeint?

Viele Patientinnen und Patienten suchen nach der „Osteoporose-Spritze“. Damit können unterschiedliche Medikamente gemeint sein. Ein bekanntes Beispiel ist Denosumab, das in regelmäßigen Abständen als Injektion verabreicht wird. Auch bestimmte osteoanabole Medikamente werden injiziert.

Die Wirkstoffe unterscheiden sich jedoch deutlich hinsichtlich:

  • Wirkmechanismus,
  • Anwendungshäufigkeit,
  • Behandlungsdauer,
  • Voraussetzungen,
  • Nebenwirkungen,
  • notwendiger Anschlussbehandlung.

Deshalb lässt sich nicht allgemein sagen, dass eine Osteoporose-Spritze „besser“ ist als eine Tablette oder Infusion. Die passende Therapie richtet sich nach dem individuellen Frakturrisiko.

Bei Denosumab ist ein Punkt besonders wichtig: Die Behandlung sollte nicht einfach ohne medizinischen Plan beendet oder stark verzögert werden. Nach dem Absetzen kann der Knochenabbau wieder deutlich zunehmen. Deshalb muss eine geeignete Folgetherapie beziehungsweise Anschlussstrategie ärztlich geplant werden.

Osteoporose-Behandlung im ROC: Mehr als die Knochendichte betrachten

Bei der Behandlung von Osteoporose geht es nicht ausschließlich darum, einen T-Score zu verbessern. Relevant ist vor allem die Frage, wie sich das zukünftige Frakturrisiko reduzieren lässt. Dazu gehören je nach Ausgangssituation:

  • Knochendichtemessung,
  • Bewertung bisheriger Frakturen,
  • klinische Untersuchung,
  • Erfassung von Risikofaktoren,
  • Labor bei entsprechender Indikation,
  • ausreichende Calcium- und Vitamin-D-Versorgung,
  • Kraft- und Gleichgewichtstraining,
  • Sturzprävention,
  • gegebenenfalls spezifische medikamentöse Therapie.

Bei ROC Ortho können wir diese Bausteine gemeinsam betrachten und einordnen, welche weiteren Schritte sinnvoll sind. Informationen zu unserer Knochendichtemessung und zur Orthopädie bei ROC Ortho finden Sie direkt auf unserer Website.

Welche Rolle spielt regenerative Medizin bei Osteoporose?

Viele Patientinnen und Patienten mit Osteoporose haben gleichzeitig:

  • Arthrose,
  • Rückenschmerzen,
  • Muskelschwäche,
  • Bewegungseinschränkungen,
  • frühere Frakturen,
  • Gleichgewichtsprobleme.

Diese Beschwerden können wiederum beeinflussen, wie viel Bewegung und Krafttraining überhaupt möglich sind. Bei ROC Ortho können deshalb Osteoporose-Diagnostik und orthopädische Behandlung sinnvoll zusammenspielen. Wenn beispielsweise Arthrose oder Rückenschmerzen ein notwendiges Krafttraining erschweren, sollte auch dieses Problem berücksichtigt werden.

Arthrose und Osteoporose gleichzeitig: Was tun?

Arthrose und Osteoporose schließen sich nicht gegenseitig aus. Eine Patientin kann gleichzeitig eine Hüftarthrose und eine verminderte Knochendichte haben. Das kann die Trainingsplanung komplizierter machen: Der Knochen braucht Belastung, während ein schmerzendes Gelenk hohe Belastungen möglicherweise schlecht toleriert. In solchen Situationen muss Bewegung so dosiert werden, dass Muskelkraft und Knochen ausreichend stimuliert werden, ohne das betroffene Gelenk dauerhaft zu überfordern. Bei zusätzlichen Gelenkbeschwerden finden Sie Informationen zu unserer Arthrosetherapie sowie zu ROC Physio.

Ihr 7-Punkte-Plan zur Osteoporose-Prävention

Osteoporose vorzubeugen bedeutet nicht, jeden Risikofaktor perfekt kontrollieren zu müssen. Wichtiger ist, mehrere wirksame Maßnahmen langfristig in den Alltag zu integrieren.

Wann sollten Sie Ihre Knochengesundheit untersuchen lassen?

Eine orthopädische beziehungsweise osteologische Abklärung kann insbesondere sinnvoll sein, wenn:

  • bereits ein Knochenbruch nach geringer Belastung aufgetreten ist,
  • ein Wirbelkörperbruch bekannt oder vermutet wird,
  • Sie deutlich an Körpergröße verloren haben,
  • Sie langfristig systemische Glukokortikoide einnehmen,
  • mehrere Osteoporose-Risikofaktoren zusammentreffen,
  • wiederholte Stürze auftreten,
  • eine relevante familiäre Belastung besteht,
  • bestimmte hormonelle oder chronische Erkrankungen vorliegen,
  • Sie eine Therapie erhalten, die das Frakturrisiko beeinflussen kann.

Informationen zur Diagnostik finden Sie unter Knochendichtemessung und Osteoporose-Therapie im ROC.

Das Ärzte-Team

Dr. Daniel Filesch

Dr. med. Daniel Filesch

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Martina Berger

Martina Berger

Ärztin für regenerative orthopädische Verfahren

Dr. med. Edan Manos

Dr. med. Edan Manos

Arzt für regenerative orthopädische Verfahren

Dr. Patrick Heine

Patrick Heine

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

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Häufige Fragen zur Osteoporose-Prävention

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