Ratgeber | 5. September 2026

Offenes MRT München: Untersuchung ohne enge Röhre in Aschheim

Offenes MRT in Aschheim

Das offene MRT bei München im ROC Regenerativen Centrum in Aschheim eignet sich für orthopädische Untersuchungen von Wirbelsäule, Gelenken und Weichteilen. Die offene Bauweise bietet mehr Freiraum als eine klassische MRT-Röhre. Gerade für Menschen mit Platzangst oder Klaustrophobie kann das die Untersuchung deutlich erleichtern.

Ob Rückenschmerzen, Verdacht auf einen Meniskusriss, Schulterbeschwerden oder ein möglicher Bandscheibenvorfall: Für die Beurteilung zählt nicht allein das MRT-Bild. Im ROC werden die Aufnahmen zusammen mit Ihren Beschwerden, vorhandenen Vorbefunden und der ärztlichen Untersuchung betrachtet. Auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob eine Behandlung notwendig ist und welche Möglichkeiten infrage kommen.

Seit Januar 2023 steht das offene MRT direkt im ROC in Aschheim zur Verfügung. Damit kann die orthopädische Bildgebung am selben Standort erfolgen, an dem auch die ärztliche Untersuchung und bei Bedarf die weitere Behandlung stattfinden.

Offene Bauweise

Mehr Freiraum als in einer klassischen engen MRT-Röhre

Ohne Röntgenstrahlung

Bildgebung mit Magnetfeldern und Radiowellen

Orthopädische Einordnung

MRT-Aufnahmen werden zusammen mit Beschwerden und Untersuchung beurteilt

Was ist ein offenes MRT?

Die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, erzeugt detaillierte Schnittbilder des Körperinneren. Besonders gut lassen sich viele Weichteilstrukturen darstellen, darunter Bandscheiben, Menisken, Sehnen, Muskeln, Bänder und Nervengewebe. Bei vielen orthopädischen Beschwerden liefert das MRT zusätzliche Informationen, wenn sich die Ursache durch die körperliche Untersuchung allein nicht ausreichend klären lässt.

Anders als beim Röntgen kommt bei einer MRT-Untersuchung keine ionisierende Röntgenstrahlung zum Einsatz. Die Bilder entstehen mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen.

Das MRT-System im ROC ist offen konstruiert. Dadurch steht während der Untersuchung mehr Raum zur Verfügung als in einer klassischen engen Tunnelröhre. Das kann insbesondere bei Platzangst, eingeschränkter Beweglichkeit oder Schmerzen beim längeren Liegen von Vorteil sein.

Offenes MRT für Angstpatienten und Menschen mit Platzangst

Ein MRT-Termin kann für Menschen mit Platzangst oder Klaustrophobie zur Belastung werden. Besonders die enge Röhre eines klassischen MRT löst bei manchen Patientinnen und Patienten starke Unruhe aus. Einige haben frühere Untersuchungen deshalb nur mit großer Anspannung erlebt oder sogar abbrechen müssen.

Das offene MRT im ROC bietet mehr Freiraum und kann die Untersuchung dadurch angenehmer machen. Wenn Sie bereits wissen, dass Ihnen enge Räume Probleme bereiten oder Sie eine MRT-Untersuchung in der Vergangenheit wegen Platzangst abgebrochen haben, sprechen Sie das bitte schon bei der Terminvereinbarung an. Das Team kann den Ablauf vorab mit Ihnen besprechen und auf Ihre Situation eingehen.

Auch Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen können das längere Liegen erschweren. Vor der Aufnahme wird deshalb geklärt, welche Lagerung für die untersuchte Körperregion notwendig ist und welche Position Sie möglichst gut einhalten können. Ruhiges Liegen ist wichtig, damit die Aufnahmen gut ausgewertet werden können.

Für welche Beschwerden wird das offene MRT eingesetzt?

Der Schwerpunkt im ROC liegt auf orthopädischen Fragestellungen. Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Beschwerden Sie haben und welche Strukturen untersucht werden sollen.

  • Wirbelsäule: zum Beispiel bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall, Bandscheibenveränderungen oder andere strukturelle Ursachen von Rückenbeschwerden
  • Knie: unter anderem bei möglichen Meniskus-, Kreuzband- oder Knorpelschäden
  • Schulter: bei Verdacht auf Verletzungen oder Veränderungen von Sehnen und anderen Weichteilen
  • Weitere Gelenke: Untersuchung von Hüfte, Ellenbogen, Sprunggelenk oder Handgelenk bei geeigneter medizinischer Fragestellung
  • Sportverletzungen: Beurteilung von Bändern, Sehnen, Gelenken und anderen Weichteilstrukturen nach einer Verletzung
  • Anhaltende unklare Beschwerden: weiterführende Abklärung, wenn die Ursache von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen noch nicht eindeutig feststeht

Welche diagnostische Methode ist für Ihre Beschwerden geeignet?

Nicht jede orthopädische Fragestellung lässt sich mit demselben Verfahren beantworten. Das MRT eignet sich besonders zur Darstellung vieler Weichteile. Je nachdem, welche Strukturen untersucht werden sollen, können andere oder ergänzende Verfahren sinnvoller sein.

Einen vollständigen Überblick über die verschiedenen Verfahren finden Sie unter orthopädische Diagnostik im ROC.

Vorteile des offenen MRT in Aschheim

  • Mehr Freiraum: Die offene Bauweise kann insbesondere bei Platzangst oder Klaustrophobie angenehmer sein als eine klassische enge MRT-Röhre.
  • Keine ionisierende Röntgenstrahlung: Die MRT-Bilder entstehen mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen.
  • Orthopädischer Schwerpunkt: Das Verfahren eignet sich für viele Untersuchungen an Wirbelsäule, Gelenken, Sehnen und anderen Weichteilen.
  • Ärztliche Einordnung: Die Aufnahmen werden zusammen mit Ihren Beschwerden, Vorbefunden und der körperlichen Untersuchung beurteilt.
  • Weitere Diagnostik vor Ort: Wenn zusätzliche Informationen benötigt werden, stehen im ROC weitere orthopädische Untersuchungsverfahren zur Verfügung.
  • Behandlung vor Ort: Falls sich aus der Diagnose eine Therapie ableitet, können geeignete nächste Schritte direkt im ROC besprochen werden.

So läuft die Untersuchung im offenen MRT ab

Vor der Untersuchung klären wir, welche Körperregion untersucht werden soll und was anhand der Aufnahmen beurteilt werden muss. Bringen Sie vorhandene Arztbriefe sowie frühere MRT-, CT- oder Röntgenaufnahmen möglichst zum Termin mit. So können bereits bekannte Befunde berücksichtigt und unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Vor Beginn legen Sie metallische Gegenstände ab, die nicht in den Untersuchungsbereich gehören. Anschließend werden Sie passend zur jeweiligen Körperregion gelagert. Teilen Sie dem Team mit, wenn Ihnen eine bestimmte Position Schmerzen bereitet oder Sie sich aufgrund von Platzangst unsicher fühlen. Während der Aufnahme sollten Sie möglichst ruhig liegen. Das Gerät erzeugt die für eine MRT-Untersuchung typischen Klopf- und Schaltgeräusche. Die Aufnahme dauert gewöhnlich etwa 20 bis 30 Minuten, kann je nach Körperregion und Untersuchungsumfang jedoch variieren. Anschließend werden die Bilder ärztlich ausgewertet und mit Ihren Beschwerden sowie den Untersuchungsergebnissen abgeglichen. Ein sichtbarer Befund muss nicht automatisch erklären, woher Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen kommen. Für die weitere Behandlung zählt deshalb das Gesamtbild.

Wie kommt ein 17 Tonnen schweres MRT ins ROC?

Der Einzug des offenen MRT in das ROC war auch logistisch eine besondere Aufgabe. Das rund 17 Tonnen schwere Gerät wurde 2023 nach Aschheim gebracht und am Standort installiert. Wie der Transport und der Einzug des MRT abliefen, zeigen wir in unserem Blog.

Zur Geschichte des offenen MRT im ROC

Herzschrittmacher, Defibrillator und andere Implantate

Implantate müssen vor jeder MRT-Untersuchung berücksichtigt werden. Informieren Sie das Team deshalb bereits bei der Terminvereinbarung über einen Herzschrittmacher, implantierten Defibrillator oder andere medizinische Implantate. Vorhandene Implantatausweise sollten Sie zum Termin mitbringen.

Vom MRT-Befund zur weiteren Behandlung

Ein MRT kann Veränderungen an anatomischen Strukturen sichtbar machen. Ob diese Veränderungen tatsächlich Ihre Beschwerden verursachen und welche Behandlung sinnvoll ist, lässt sich jedoch erst im medizinischen Zusammenhang beurteilen.

Ein Bandscheibenbefund kann beispielsweise relevant sein, muss aber nicht zwangsläufig der Grund für bestehende Rückenschmerzen sein. Dasselbe gilt für Veränderungen an Meniskus, Knorpel oder Sehnen. Deshalb werden im ROC die Bilder, Ihre Beschwerden und die körperliche Untersuchung gemeinsam bewertet.

Bei bestimmten Wirbelsäulenbeschwerden kann die MRT-Bildgebung zudem zur präzisen Steuerung einer Behandlung eingesetzt werden. Bei der MRT-gestützten PRT dient sie dazu, die Position während einer nervennahen Infiltration genau zu kontrollieren. Weitere Möglichkeiten finden Sie unter Wirbelsäulentherapie im ROC.

Kosten für das offene MRT

Welche Kosten für eine MRT-Untersuchung entstehen, hängt unter anderem von der untersuchten Körperregion und dem erforderlichen Untersuchungsumfang ab.

ROC Ortho ist eine Privatpraxis. Vor der Terminvereinbarung können Sie klären, welche Kosten für Ihre Untersuchung voraussichtlich entstehen. Ob und in welchem Umfang eine private Krankenversicherung oder Beihilfe die Kosten übernimmt, richtet sich nach den jeweiligen Vertragsbedingungen. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, sollten Sie vor dem Termin erfragen, unter welchen Voraussetzungen eine Untersuchung als Selbstzahlerleistung möglich ist.

MRT-Diagnostik im ROC in Aschheim

Das Ärzte-Team

Dr. Daniel Filesch

Dr. med. Daniel Filesch

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Martina Berger

Martina Berger

Ärztin für regenerative orthopädische Verfahren

Dr. med. Edan Manos

Dr. med. Edan Manos

Arzt für regenerative orthopädische Verfahren

Dr. Patrick Heine

Patrick Heine

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Moderne Praxisräume

ROC Ortho
Privatpraxis für Orthopädie
St.-Emmeram-Str. 5
85609 Aschheim

E-Mail: praxis@roc-ortho.de
Telefon: +49 89 46259930

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Montag07:30 – 18 Uhr
Dienstag07:30 – 18 Uhr
Mittwoch07:30 – 20 Uhr
Donnerstag07:30 – 18 Uhr
Freitag07:30 – 14 Uhr

Häufige Fragen zum offenen MRT

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